Testläufe

Es gab einen neuen Fotoapparat, der alte brachte kaum noch erkennbare Fotos zustande.
Für meine Zwecke völlig ausreichend, die Traveler XS 400 vom Aldi für 79 Euro.
Bietet einiges an Features, die ich ohnehin nie benutze – diverse automatische Belichtungseinstellungen, Panorama, Gesichtererkennung (süss in dem zusammenhang auch die Selbstportraitfunktion -wer zum Henker fotographiert sich schon selber? Aber ausprobieren musst ich das mal, et voila man streiche den Tag im Kalender an das erste freiwillige Bild von mir :D ), Video in HD mit Ton etc pp.
Nun ja kurz gesagt – die Kamera macht halt Fotos ;)
Ausblick nach Zuhause:
Schönes Wetter

Nein, die Kamera ist nicht explodiert :p

Gut merken, von mir gibts sonst nur Fotos bei Strafandrohung oder Lebensgefahr ;)

Klick zeigt Video – das Gezitter und Gewackel bitte ignorieren ;)

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Die verstrickte Dienstagsfrage 26/2010

Das Wollschaf fragt:
Was war euer lustigstes oder schlimmstes Erlebnis, das mit Stricken zu tun hat?

Herzlichen Dank an Tanja für die heutige Frage!

Hm… dank 5 Katzen und einem Sohn sind es mehr zahlreiche mehr oder minder lustige Episoden ;)
Sei es eins der Weibchen, das mit Gurrlauten und einer Kone im Maul, die locker ihr Eigengewicht überschreitet, nestsuchend durchs Haus tigert oder Sohnemann der versucht meine Arbeiten „fertigzustricken“ (Er ist 5 und kann natürlich NICHT stricken – dafür bin ich inzwischen Meister im Fallmaschen mustergerecht hochhäkeln)
Garn im Haus verteilen gefällt übrigens Kind wie Katzen gleichermaßen.

2 Ereignisse sind mir trotzdem in Erinnerung geblieben, bei beiden spielt die Strickmaschine eine Rolle – irgendwie eignet die sich besser für desaströse Happenings.

Wir wohnten damals noch in einer 50qm 2-Zimmerwohnung (JAHA mit 5 Katzen), Sohnemann noch in der Endmontage – sprich meinereiner hochschwanger.
Mir gings nicht mehr so arg gut – Blutdruck jenseits von Gut und Böse trotz Medikamenten, Wassereinlagerungen, schlechte Leberwerte – kurz gesagt eine beginnende Schwangerschaftsvergiftung, weswegen die Geburt eingeleitet werden sollte. Wir hatten die Einweisung ins Klinikum für den Tag und waren den Vormittag komplett unterwegs um noch letzte Besorgungen zu machen.
Entsprechend kurz kamen die Katzen an dem Tag, ich glaube mein Mann hatte auch vergessen sie zu füttern, und wer Katzen kennt weiss, wie die Viecher aufdrehen können, wenn sie ihren Kopf durchsetzen wollen oder ihnen irgend etwas nicht passt.
Wie gesagt 2 Zimmerwohnung – heisst das Wohnzimmer war proppenvoll mit Essplatz, Couchecke, Bücherregalen, Fernseher, Kleinkrusch etc und eben der Strickmaschine – darauf ein noch am Vortag angefangenes Strickstück (irgendwas fürs Baby wars) aus Merino vom Knäuel auf eine leere Klopapierrolle umgewickelt. Also nicht unbedingt standfest, im Gegenteil das lässt sich prima durchs Zimmer jagen. Und genau DAS haben die Viecher offenbar leidenschaftlich und ausdauernd getan.
Es war wirklich ALLES eingewickelt – jegliches Möbelbein, mehrfach quer durchs offene Bücherregal, über die Couch nach hinten, darunter wieder hervor und so weiter.
So stramm gezogen, das an der Strima die Fadenspannungseinheit vom Fadenmast abgebrochen war (!). Auch sonst war bei der kunstvollen Verschnürung so ziemlich alles zu Boden gefallen was nicht angenagelt war. Natürlich war – in Erwartung des Zuwachses und dank schwangerschaftsbedingtem Nestbautrieb die Wohnung kurz davor quasi auf Hochglanz poliert. Naja ich war halt begeistert. Oder wars entgeistert? Inzwischen erinnere ich mich eher schmunzelnd an den Tag – eine der Katzen kam uns ja schon mit dem Restknäuel noch im Maul entgegen als wir die Wohnung betraten. Warf es uns mit sichtlichem Stolz vor die Füsse und begann sich, ganz die Unschuld, eifrigst zu putzen. ;)

Das andere Ereignis ist eher in der niedlichen Ecke anzusiedeln und wird durch dieses Foto dokumentiert:

Es lebe der Nachahmungstrieb ;) Er war da etwa 2 Jahre alt, und es sah richtig professionell aus wie er da mit hochkonzentriertem Gesichtsausdruck die Gewichte ins leere Nadelbett hing und die Nadeln mit dem Decker verbog ;)

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Mayonnaise mit Seidentofu

Schnell gemacht und unempfindlich – die Zutaten können auf einmal in den Mixer gegeben werden, da gerinnt nichts.
1/2 Packung (ca 200g) Seidentofu
3 EL weisses Mandelmus
3 EL Pflanzenöl
3-4 EL Zitronensaft
1 TL mittelscharfer Senf
1-2 TL Salz
1 TL Zucker

in den Mixer geben und für mehrere Minuten auf höchster Stufe laufen lassen, bis eine konsistente, glatte weisse Masse ohne Ölglanz entstanden ist.

Anmerkungen:
ich kenne Seidentofu ausschliesslich in Puddingartiger Konsistenz, fast völlig ohne die Tofutypische Faserigkeit. Den scheint es aber auch in festerer Qualität zu geben. Diese müsste man dann sicherlich länger pürieren.
Theoretisch könnte auch „normaler“ gepresster Tofu verwendet werden, auch hier gilt einfach länger pürieren. Auch fester Tofu wird tatsächlich irgendwann zu einer glatten Creme ohne jegliche Faserigkeit – es dauert SEHR lange, schlägt aber auf einmal um.
Wie man sieht, ist die Mayonnaise nicht eben fettarm und schmeckt auch in keinster Weise so – trotzdem liegt der Fettgehalt noch weit unter den 80%, die konventionelle Mayonnaise auf Ei/Öl Basis buchstäblich auf die Waage wirft (etwa halber Brennwert von „normaler“ Mayo)

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Spargelsauce – vegetarisch

Wir leben ja nun mitten im grössten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt und gleichzeitig in einer Gegend in der der Spargelanbau eine kaum geringere Rolle spielt.
Entsprechend viel davon gabs bei mir zu Hause auch, damals als der Urkontinent noch zusammenhing, die Dinosaurier morgens freundlich muhten und ich noch jung war.
Meine Mutter bereitete dazu eine Sauce, die sie mit eigenen Worten als „Irgendwas halt irgendwie so in der Art ein bissl wie Hollandaise“ bezeichnete.
Naja eigentlich hat die Sauce ausser der Farbe vielleicht nicht viel mit Hollandaise gemein, dafür schmeckt sie – zumindest mir und meiner Mum – um Längen besser.
Schlichterdings war es eine helle Sauce aus einer Mehlschwitze, aufgegossen mit dem Spargelwasser, zusätzlich legiert mit Eigelb und abgeschmeckt mit Sahne und Senf (für eine sehr angenehme leichte Säure)
Da ich meinen Haushalt derzeit wieder langsam aber sicher auf vegetarisch zurückstelle hier die entsprechende Variante.
Simple Sache:
je 1 EL Pflanzenöl und weisses Mandelmus in einem Topf erhitzen, 1 EL Mehl darin anschwitzen und unter heftigem Einsatz eines Schneebesens mit ca 3 Schöpfkellen Spargelkochwasser aufgiessen. (kurz gesagt – eine Einbrenne zubereiten, Mehlschwitze für diejenigen unter uns, die sich im Alltag des Hochdeutschen bedienen.)
1 EL mittelscharfer Senf dazu und mit Gemüsebrühpulver abschmecken. (oder Salz, Pfeffer, Zucker plus Kräuter nach Wahl für die Convenience-Puristen ich stehe zu meiner Gemüsebrühe ;) )
Ein Schuss Sojasahne (hier im Moment die von Vitaquell, Alpro Soja Cuisine hat mir zuviel Eigengeschmack…) rundet das ganze ab, ist aber nicht zwingend nötig das Mandelmus ersetzt die Sahne selbst schon gut.

Absolut Omnivorentauglich, da kein „komischer Sojageschmack“ oder ähnliches, ich merke da keinen Unterschied zum Grundrezept meiner Mutter ;) .
Ernährungsphysiologisch schlägt das die Variante mit Milch und Ei ohnehin locker flockig.
Mittagessen
Gut – helle Sauce auf weißem Spargel mit Salzkartoffeln ergibt nicht unbedingt ein farbiges Gesamtbild – lecker wars trotzdem.

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Altes Hobby in neuer Verkleidung…

Über eine Bekannte kam ich vor einiger Zeit zu einer kleinen Fanfiction Gemeinschaft.
An sich kann ich Fanfiction nicht allzuviel abgewinnen, weder lesender- noch schreibenderweise, aber ich fühlte mich in der kleinen Gemeinschaft dort schnell aufgenommen.
Und im Rahmen einer konkreten Aufgabe (kennt jemand das Spiel Duck Duck Goose!?) macht sogar Fanfiction schreiben Spaß ;)
Als erste Gooseaufgabe traf mich dann allerdings ausgerechnet der Wunsch nach einer romantischen Kurzgeschichte.
Oh Heimatland… ich und Romantik… das steht meinem sonstigen „Schriftrevier“ quasi diametral entgegen…
(und mich befällt nach wie vor latente Übelkeit, wenn ich mein Machwerk ala Bergdoktor in Spinners End ansehe)
Die 2. traf mein Metier schon eher, zumindest treibt sie mir nicht die Schamesröte ins Gesicht ;)
Wer sich selbst ein Bild machen möchte findet die Pamphlete unter Heimkehr und Hossa!

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5. Geburtstag

Kaum zu glauben… der Zwerg kam doch grad erst zur Welt…
Highlight des Tages war zweifelsohne der Trettraktor samt Anhänger und Frontlader, dens von Patenonkel und Opa gab – und die gewünschte Fussballtorte (was hab ich geschwitzt mit dem Ding…)
Geburtstag mit Papa und Kindergeburtstag folgen noch.
Alles Liebe meine Maus…



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So ein saudummer Tag…

der Mann bringts auf den Punkt:

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Kuscheldecke

Stupide Arbeit und sehr anstrengend für die Hände – dafür kuschelig und warm und vom Zwerg direkt okkupiert ansonsten wäre das Zeugs nämlich zum Bettvorleger mutiert oder als Kinderwagendecke in die Geschenkekiste gewandert.
Immerhin – mein Stash ist um 400g Pompongarn „Vancouver“ von Gründl leichter.
Bin ja gespannt was der Modegag im kommenden Winter wird – eigentlich kann die zu erwartende Steigerung nur noch etwas sein, das mit Besenstielen verstrickt werden muss.
Mein Küchenboden ist nicht so spannend ;o)

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Langsam kommts…

… das Muster.
Eigentlich macht sich das geflammte Schurwoll-Seidengarn gar nicht mal so schlecht für den Geburtstagsschal.
Ich mag geflammtes Garn vom Maschenbild her eigentlich weniger – hier gibts dem Muster aber eine gewisse Lebendigkeit.
Kann ich mich, denke ich, mit anfreunden.
Herrlich auf der Haut ist die Qualität sowieso, dazu federleicht und trotzdem schön warm – ich glaube gerade richtig für meine immer fröstelnde Mutter.
Print o the wave

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Saucenfaktotum

Was macht man, wenn einem der Meerettichaufstrich aus Sonnenblumenkernen zu flüssig gerät?
Richtig – herzhaft fluchen.
Und anschliessend jedem, der es hören möchte oder auch nicht erzählen, dass man ohnehin viel lieber Fakefrischkäse-Nudelsauce wollte. Und Käsesauce. Und Mayo.
(Es war nämlich nicht nur zuviel Flüssigkeit sondern generell zuviel.)
Jedenfalls gabs das heute über Spagghetti – zusammen mit Mangosauce, Salz, Pfeffer, Knoblauch, etwas Ingwer, etwas Tomatenmark und ein paar Cocktailtomaten absolut lecker und Omnivorentauglich.
In den Rest kipp ich morgen oder übermorgen Hefeflocken und *tada* Maccharoni&Cheese sind geboren – oder auch zum gratinieren von Kartoffeln geeignet.
Und übermorgen gibts Kartoffelsalat mit Mayonnaise zu was auch immer.
Dann langts aber wieder.
Achja – das Grundrezept:
Sonnenblumenkerne, Pflanzenöl (vorzugsweise Sonnenblumenkernöl, wenn „Milch“ als Flüssigkeit weniger, wenn Wasser mehr – etwas Fett braucht es zwecks Geschmack und Sättigung aber schon), etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Prise Zucker und ausreichend Flüssigkeit (Nuss-, Sojamilch oder Wasser).
Alles in die Moulinette und das Ding jenseits jeglicher Herstellerangaben laufen lassen bis aus dem Körnerzeug eine weisse Creme geworden ist.

(Man kanns natürlich auch zum zigfachen Preis im Reformhaus als „Streich“ fertig kaufen ;) )
Eignet sich als Basis für alles Mögliche – vom Frischkäsefake zum Sauerrahmdip mit Zwischenstation beim (Koch-) Käseersatz

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