Das Wollschaf fragt:
Welche Bücher sind Musthaves (für Handstricker und Maschinenstricker), welche kann man sich schenken?
Herzlichen Dank an Tanja für die heutige Frage!
Schwierige Frage… mit Büchern bin ich recht speziell ich sammle die, von daher schlägt bei mir der “must have” Zeiger deutlich zu oft aus 
Für mich persönlich:
Ich kann – was Oberbekleidung angeht – nicht viel mit den allzu konkreten Anleitungen wie sie heute üblich sind anfangen, ich lese sie in der Regel nicht mal, sehe mir nur das Design ab.
Die gängigen Schnitte/Macharten, Krägen, Ärmel etc. habe ich ohnehin intus und es kommt praktisch nie vor, dass ich ein Modell in angegebener Maschenprobe, Garn, Größe etc. nachstricke.
Von daher sind für mich Mustersammlungen und Bücher mit historischem Hintergrund oder speziellen (Konstruktions-) Techniken zu den Mustern eher interessant – die besitze ich auch zu den diversesten Themen vorrangig Aran (vom Weltbild Verlag gibts eine Sammlung 220 Aranmuster – das halte ich für eine gute Auswahlbasis wenn man einfach mal generell Zopfmuster der Art mag ohne jetzt größeren Wert auf historische Korrektheit zu legen), dann mag ich die 3 Bände von Fanderl “Bäuerliches Stricken” sehr gerne, Elsebeth Lavolds “Viking knits” ist auch ein Buch das ich oft zwecks Problemlösung zur Hand nehme, weil sie die Zugmuster eben teils schon recht ungewöhnlich konstruiert. Ansonsten gehen die bei mir dann schon recht ins spezielle je nach Gebiet von Fair Isle bis Selbu. Achja – und natürlich die unvermeidlichen Burdasammlungen mit den gängigen Standardmustern.
Von der technischen Seite her schwöre ich auf “Knitting in the old way: Designs and Techniques from Ethnic Sweaters” von Priscilla A. Gibson-Roberts und Deborah Robson. Es beinhaltet eine breite Basis an Grundschnitten und deren Konstruktion auf prozentualer/proportionaler Basis, Ärmel- und Kragenformen und einen europaweiten Abriss über vielerlei traditionelle Pullis, Techniken, Muster etc. Auch viel geschichtliches.
Also für meine Person das perfekte Grundlagenbuch – einer Anfängerin oder Anleitungssklavin oder sehr visuell ausgerichteten Menschen würde ich das Buch allerdings keinesfalls empfehlen.
Dann wäre da noch Elisabeth Zimmermann auf die ich nicht verzichten wollte, deren Opinonated Knitter hat eigentlich immer einen passenden Vorschlag bereit.
Die Art Kleidungskonstruktion nutze ich sowohl per Hand als auch an der Maschine – wobei ich als bekennender Pragmatiker zugegebenermassen den Feinstricker idR nur zum “Streckestricken” benutze, ich hab da keinen besonderen Ehrgeiz das Ding auszureizen, allein schon wegen der elenden Rechnerei.
Ich mach den langweiligen Part mit der Maschine, wos interessant wird per Hand weiter manchmal auch umgekehrt – das lasse ich mir offen 
Aber wenn ich Namen nennen soll ganz klar: Hanne Barth, Dodo Bürkel und Kerstin Michler als Grundlagenautoren, ansonsten habe ich in der Praxis die meisten kleinen aber oft essentiellen Tricks querbeet aus unzähligen uralten Strickheften.
Das wäre die Pflicht – käme noch die Kür 
Pullis, Mützen etc brauche ich halt ab und an mal richtig gerne stricke ich Spielzeug und da gibts eigentlich nur 2 Namen zu nennen: Alan Dart und Jean Greenhowe, da mutier ich dann auch zum Anleitungssklaven
.
Bei mir Kategorie “Must have” weil ich einen Vogel habe – für den Rest der Welt wohl eher Typ “Braucht kein Mensch”:
Anticraft-Knitting,Beading and Stitching for the Slightly Sinister
Cat Bordhi’s Magical Knitting Reihe
und mein absoluter Liebling, wenn auch ganz besonders Sinnlos:
Making Mathematics with Needlework von fraktaler Geometrie über hyperbolische Babyhosen und Kleinschen Flaschen bis hin zur Eulerschen Geometrie – einfach zu geil 
http://www.toroidalsnark.net/mkbook.html und http://dragoncrafter.livejournal.com/9812.html unbedingt mal angucken – ich liebe es.